Zu den wichtigsten Elektrolyten - ich nenne sie die fantastischen 4 zählen:
NATRIUM - der Wasserregler
Man findet Natrium hauptsächlich in Kochsalz. Es zählt zum bekanntesten Elektrolyt und wie der Name es schon sagt ist seine Hauptaufgabe den Flüssigkeitshaushalt im Körper zu regeln/regulieren. Außerdem wird durch die Einnahme von Natrium die Nerven-/Muskelfunktion unterstützt und der Blutdruck stabilisiert. Einen besonders hohen Verlust an Natrium haben wir beim Schwitzen, Durchfall, Erbrechen aber auch durch intensive sportliche Belastung. Daher führt ein Mangel u.a. zu Schwindel, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Damit dir das nicht passieren kann sind nachfolgenden Lebensmitteln sehr gute Natriumquellen: Salz, Brühe, Käse und Oliven.
KALIUM - wichtig für Muskeln und Herz
Kalium und Natrium sind ein eingespieltes Team und arbeiten sehr eng zusammen. Die Aufgaben von Kalium sind u.a. Unterstützung der Muskelkontraktion also das an- und entspannen der Muskulatur, wichtig für eine gute Herzfunktion und wie bei Natrium auch, Regulierung des Flüssigkeitshaushalts und Unterstützung des Nervensystems. Einen Mangel kannst du an Muskelschwäche, Herzrhythmusstörungen aber auch Verstopfung erkennen. In diesen Lebensmitteln findest du optimale Kaliumlieferanten: Bananen, Kartoffeln, Spinat, Trockenfrüchte, und Bohnen.
MAGNESIUM - der Entspannungsmineralstoff
Und an mehreren hundert Stoffwechselprozessen beteiligt. Ganz logisch also seine Aufgaben von Muskelentspannung über Verbesserung der Schlafqualität aber auch für die Energieproduktion und Unterstützung des Nervensystems zuständig. Ein Mangel äußert sich daher durch Schlafprobleme, Muskelkrämpfe, Nervosität, Erschöpfung und Lidzucken. Aber ihr könnt mit folgenden Lebensmitteln ganz schnell und langfristig Abhilfe schaffen: Nüsse, Kerne, Vollkornprodukte aber auch grünes Gemüse.
CALCIUM - mehr als nur starke Knochen
Die Meisten von euch kennen Calcium hauptsächlich in Verbindung mit der Stärkung der Knochen. Aber weit unterschätzt. Denn Calcium kann noch viel mehr z.B. Blutgerinnung, Nervenfunktion und Muskelarbeit. Wenn sich folgende Symptome bei dir zeigen könnte es auf einen Calciummangel hinweisen: Muskelkrämpfe, Kribbeln in Händen und Füßen, brüchige Nägel, schwächere Knochen und somit erhöhtes Risiko für Osteoporose. Ich glaube wir sind uns einig, das wir das auf gar keinen Fall riskieren wollen. Aus diesem Grund greift öfter mal zu folgenden Lebensmitteln: Milchprodukte, Brokkoli, Mandeln oder Grünkohl.
Mikronährstoffe - Kleine Mengen, große Wirkung
Jetzt kann der Sommer definitiv kommen und wir sind gut gewappnet, genug Elektrolyte in die tägliche Ernährung mit einbauen zu können.
Im dritten und letzten Teil geht es weiter
Nachdem wir die wichtigsten Elektrolyte kennengelernt haben, widmen wir uns im letzten Teil dieser Serie den wichtigsten Vitaminen und Spurenelementen. Außerdem erfährst du, welche Symptome auf einen Mangel hinweisen können, welche Lebensmittel besonders reich an Mikronährstoffen sind und wie du einen Körper im Alltag optimal versorgst.
Der abschließende Beitrag liefert dir viele praktische Tipps für eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung.
👉 Freue dich auf Teil 3 der Serie: „Die wichtigsten Elektrolyte und Mikronährstoffe im Überblick“.
Eure Anni
➡️ Teil 1: Elektrolyte und Mikronährstoffe und warum sie für deinen Körper unverzichtbar sind
➡️ Teil 2: Die fantastischen 4: Diese Elektrolyte braucht dein Körper ← aktueller Beitrag
➡️ Teil 3: Vitamine, Spurenelemente: So versorgst du deinen Körper optimal
